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Michael Mittermeier - Blackout Die Live Show (DVD)
€ 9.99 *
zzgl. € 4.99 Versand

Nach inspirierenden und erfolgreichen Ausflügen mit seinem internationalen Programm in Clubs und auf Comedy Festivals in New York, Montreal, Dublin, Kapstadt, London und zuletzt Edinburgh kehrt Michael mit einem neuen Soloprogramm zurück nach Hause. Im Gepäck: jede Menge Verbalsprengstoff feinster Qualität. Denn wenn der Global Bayer Mittermeier in der Welt unterwegs ist, dann kann man was erleben: skurrile Situationen, absurde Begegnungen, urkomische Momente und vogelwilde Beobachtungen. Michl stellt sich der dunklen Seite der Macht. Er zieht die Röntgenbrille auf und durchleuchtet das Weltgeschehen, filetiert die kleinen Schweine und zerschnitzelt die großen Sauereien. Denn die Deppen da draußen sind nicht weniger geworden und sie haben sich bis an die Zähne bewaffnet. Dagegen hilft nur ein abendfüllendes Arsenal bester Gags mit ordentlicher Ballistik. Und dafür ist Michl kein Weg zu weit - vom Schottenpub in den Buckingham Palace und dann über Saigon heim zum Kollektiv-Blackout auf dem Oktoberfest. Denn Humor ist auf der ganzen Welt zu Hause und Michael Mittermeier ist, was das betrifft, ein unermüdlicher, ja hyperaktiver Globalisierungsbefürworter.Der bayerische Dark Knight geht dahin, wo es wehtut. Jenseits aller Speedlimits ist er mit dem Offroader für uns in den Straßen von Mordor unterwegs. Auf Erotikmessen sucht er im Schwarzlicht den Weg zur internationalen Ekstase. Und mit der Hilfe neuer Superhelden sucht er Möglichkeiten für Deutsche, einmal mehr zu sein als Bondbösewichte deren Sicherungen durchbrennen.Dabei lässt er auch drängende Probleme nicht aus: Sind Schwarze Löcher nur die Ruhe vor dem Shitstorm? Und ist eine traditionelle Zombieherde dem modernen Flashmob nicht doch vorzuziehen? Brandneuen Geschichten folgen erhellende Einblicke in die Vergangenheit. Michael schaut unter Römerröcke, schmuggelt sich in den Olymp und schlüpft ins trojanische Pferd um zu ergründen, welche Ereignisse uns die Geschichtsschreiber verschwiegen haben. Oder war es doch nur ein Blackout?Bonusmaterial:- Ungekürzte Live-Show: 40 Minuten Länger als im TV!Darsteller:

Anbieter: Expert Technomark...
Stand: Jan 9, 2019
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Laing - Fotogena Tour 2019
€ 21.60 *
zzgl. € 10.00 Versand

Foto: Ben Wolf Wie wichtig jemand ist, merkt man oft erst, wenn er dann fehlt. In diesem Sinne: Viel zu lange nichts mehr von Laing gehört. Doch alles Warten hat ein Ende, die Berliner Band um Songschreiberin Nicola Rost veröffentlicht ihr drittes Album. Fans von smarter Pop-Poesie atmen auf, ein neuer Sherriff ist in der Stadt. Jetzt knallt?s wieder. ?Tut mir leid, wenn?s manchmal schlecht übersetzt ist / aber mein Herz ist des Deutschen nicht mächtig? (Laing, 2018) Als Laing Anfang 2013 mit ihrem Debüt-Album ?Paradies Naiv? inklusive der Single ?Morgens immer müde? nicht nur auf der Bildfläche, sondern auch in den Top Ten der Charts auftauchten, sah Pop mit deutschen Texten besser aus denn je. Das geschmeidig widerspenstige Kollektiv führte muttersprachliche Lyrics auf?s nächste Level. So gestaunt und getanzt wurde selten bei einem Erstlingswerk. Ein Jahr und ein bisschen später dann bereits das Nachfolgewerk, Laing ?Wechselt die Beleuchtung?. Alles klar, so konnte es weitergehen. Tat es aber nicht. Die Band der Produzentin und Songwriterin Nicola Rost brauchte eine Pause. Denn die Alternative wäre gewesen: Wie viele andere bloß noch Pop-Dienstleister ihrer selbst zu werden, Machen, Tun und Liefern. Für tatsächlich kreative Künstler kein guter Zustand. Give me a break, Musikindustrie! Irgendwie stellte sich in Laings Abwesenheit aber auch ein allgemeiner Kater ein. Aus der neuen Lust, auf Deutsch zu texten, war ein amtlicher Hype geworden. Die Songs wurden mehr ? und immer egaler. Wie sehr das ?Menschen Leben Tanzen Welt?-Gulasch alle Kanäle verstopft, merkt man aber erst, wenn Laings dritte Platte ?Fotogena? sie endlich wieder freispült. Man muss wirklich kein Sprach-Nerd sein, um die neuen Stücke zu genießen. Jedes Wortspiel triggert dich, man will es sich merken, am besten gleich notieren oder es unbedingt abends auf dem Mäuerchen den Anderen weitererzählen. Wenn Rost den notorischen Selfie-Flashmob unserer Zeit auf lauter kleine ?Fotogenas? und ?Fotogenos? runterbricht, erreicht Pop seine Meisterschaft: Er kann gleichsam verweisreich durch die Historie gleiten - bis hin zu Mozarts ?Zauberflöte?, und trotzdem ganz im Jetzt verwurzelt bleiben. Das Märchenhafte, das Glamouröse, das Irrwitzige mit dem Konkreten verknüpfen, hier liegt die große Stärke dieser Pop-Chansons. Der Trend dagegen, aus Pop eine Art horoskop-besoffenes Lebenshilfe-Blabla zu machen, kriegt hier endlich mal eine aufs Maul. Zeit wurde es. Ein Song wie beispielsweise ?Du bist dir nicht mehr sicher? erzählt in samtig gruseliger Beiläufigkeit, wie die ganz große Liebe nach einiger Zeit im Alltag und mitunter im Nichts aufgeht - ohne dass es einem so wirklich bewusst wurde. In diesen bittersüßen Zeilen steckt mehr Kraft und Erkennen als in den ganzen ?Du schaffst das? - und ?Glaub an dich?-Lyrics der jüngsten Zeit. Das von Nicola Rost produzierte ?Fotogena? untermauert dabei gerade auch musikalisch den Ausnahmestatus von Laing. Es ist vielschichtiger Pop von großer Klarheit. Smoothe Elemente in bestechender Eleganz wechseln sich mit tanzbaren Sounds ab. Mehr denn je besitzen letztere auch eine Anmutung von R?n?B. So wirkt dieses Album in all seiner verschmitzten, deutschen Romantik sehr international - ein Umstand, der seinen Peak in dem Stück ?Ich auf Whatsapp? findet. Angriffslust, Textvergnügen, Spielfreude ? all das findet sich auf dieser Platte versammelt. Doch dafür gebührt auch noch einem anderen Projekt Respekt... Denn fast zeitgleich zu ?Fotogena? kommt der Film ?Safari? (Ratpack Filmproduktion) in die Kinos. Regisseur Rudi Gaul engagiert Rost für den Soundtrack, sehr guter Move. Diese Aufgabe überwand nämlich die ausgeuferte Findungsphase von Laing nach ?Mit wechselnder Beleuchtung? - und bereitete so den Weg zu diesem neuen, eigenen Album. Laing mischen wieder mit, genau rechtzeitig. Für den mehrstimmigen Gesang sorgen neben Nicola Rost noch Johanna Marschall und Josefine Werner, ebenfalls zur festen Crew gehört die Tänzerin Marisa Akeny. Bühnenshow und Live-Bedingungen? Nur her damit! Denn wer diese Band kennt, weiß, welcher Schwerpunkt auf die Performance gelegt wird. Einfach seine Songs abspulen ist woanders, aber auf keinen Fall hier. Die Tour startet Januar 2019. Pop-Poesie auf Zucker ? und mit Pfefferspray in der Handtasche. Willkommen zurück!

Anbieter: konzertkasse.de
Stand: Jan 17, 2019
Zum Angebot
Laing - Fotogena Tour 2019
€ 26.00 *
zzgl. € 4.95 Versand

Foto: Ben Wolf Wie wichtig jemand ist, merkt man oft erst, wenn er dann fehlt. In diesem Sinne: Viel zu lange nichts mehr von Laing gehört. Doch alles Warten hat ein Ende, die Berliner Band um Songschreiberin Nicola Rost veröffentlicht ihr drittes Album. Fans von smarter Pop-Poesie atmen auf, ein neuer Sherriff ist in der Stadt. Jetzt knallt?s wieder. ?Tut mir leid, wenn?s manchmal schlecht übersetzt ist / aber mein Herz ist des Deutschen nicht mächtig? (Laing, 2018) Als Laing Anfang 2013 mit ihrem Debüt-Album ?Paradies Naiv? inklusive der Single ?Morgens immer müde? nicht nur auf der Bildfläche, sondern auch in den Top Ten der Charts auftauchten, sah Pop mit deutschen Texten besser aus denn je. Das geschmeidig widerspenstige Kollektiv führte muttersprachliche Lyrics auf?s nächste Level. So gestaunt und getanzt wurde selten bei einem Erstlingswerk. Ein Jahr und ein bisschen später dann bereits das Nachfolgewerk, Laing ?Wechselt die Beleuchtung?. Alles klar, so konnte es weitergehen. Tat es aber nicht. Die Band der Produzentin und Songwriterin Nicola Rost brauchte eine Pause. Denn die Alternative wäre gewesen: Wie viele andere bloß noch Pop-Dienstleister ihrer selbst zu werden, Machen, Tun und Liefern. Für tatsächlich kreative Künstler kein guter Zustand. Give me a break, Musikindustrie! Irgendwie stellte sich in Laings Abwesenheit aber auch ein allgemeiner Kater ein. Aus der neuen Lust, auf Deutsch zu texten, war ein amtlicher Hype geworden. Die Songs wurden mehr ? und immer egaler. Wie sehr das ?Menschen Leben Tanzen Welt?-Gulasch alle Kanäle verstopft, merkt man aber erst, wenn Laings dritte Platte ?Fotogena? sie endlich wieder freispült. Man muss wirklich kein Sprach-Nerd sein, um die neuen Stücke zu genießen. Jedes Wortspiel triggert dich, man will es sich merken, am besten gleich notieren oder es unbedingt abends auf dem Mäuerchen den Anderen weitererzählen. Wenn Rost den notorischen Selfie-Flashmob unserer Zeit auf lauter kleine ?Fotogenas? und ?Fotogenos? runterbricht, erreicht Pop seine Meisterschaft: Er kann gleichsam verweisreich durch die Historie gleiten - bis hin zu Mozarts ?Zauberflöte?, und trotzdem ganz im Jetzt verwurzelt bleiben. Das Märchenhafte, das Glamouröse, das Irrwitzige mit dem Konkreten verknüpfen, hier liegt die große Stärke dieser Pop-Chansons. Der Trend dagegen, aus Pop eine Art horoskop-besoffenes Lebenshilfe-Blabla zu machen, kriegt hier endlich mal eine aufs Maul. Zeit wurde es. Ein Song wie beispielsweise ?Du bist dir nicht mehr sicher? erzählt in samtig gruseliger Beiläufigkeit, wie die ganz große Liebe nach einiger Zeit im Alltag und mitunter im Nichts aufgeht - ohne dass es einem so wirklich bewusst wurde. In diesen bittersüßen Zeilen steckt mehr Kraft und Erkennen als in den ganzen ?Du schaffst das? - und ?Glaub an dich?-Lyrics der jüngsten Zeit. Das von Nicola Rost produzierte ?Fotogena? untermauert dabei gerade auch musikalisch den Ausnahmestatus von Laing. Es ist vielschichtiger Pop von großer Klarheit. Smoothe Elemente in bestechender Eleganz wechseln sich mit tanzbaren Sounds ab. Mehr denn je besitzen letztere auch eine Anmutung von R?n?B. So wirkt dieses Album in all seiner verschmitzten, deutschen Romantik sehr international - ein Umstand, der seinen Peak in dem Stück ?Ich auf Whatsapp? findet. Angriffslust, Textvergnügen, Spielfreude ? all das findet sich auf dieser Platte versammelt. Doch dafür gebührt auch noch einem anderen Projekt Respekt... Denn fast zeitgleich zu ?Fotogena? kommt der Film ?Safari? (Ratpack Filmproduktion) in die Kinos. Regisseur Rudi Gaul engagiert Rost für den Soundtrack, sehr guter Move. Diese Aufgabe überwand nämlich die ausgeuferte Findungsphase von Laing nach ?Mit wechselnder Beleuchtung? - und bereitete so den Weg zu diesem neuen, eigenen Album. Laing mischen wieder mit, genau rechtzeitig. Für den mehrstimmigen Gesang sorgen neben Nicola Rost noch Johanna Marschall und Josefine Werner, ebenfalls zur festen Crew gehört die Tänzerin Marisa Akeny. Bühnenshow und Live-Bedingungen? Nur her damit! Denn wer diese Band kennt, weiß, welcher Schwerpunkt auf die Performance gelegt wird. Einfach seine Songs abspulen ist woanders, aber auf keinen Fall hier. Die Tour startet Januar 2019. Pop-Poesie auf Zucker ? und mit Pfefferspray in der Handtasche. Willkommen zurück!

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Stand: Jan 17, 2019
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Laing - Fotogena Tour 2019
€ 26.00 *
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Foto: Ben Wolf Wie wichtig jemand ist, merkt man oft erst, wenn er dann fehlt. In diesem Sinne: Viel zu lange nichts mehr von Laing gehört. Doch alles Warten hat ein Ende, die Berliner Band um Songschreiberin Nicola Rost veröffentlicht ihr drittes Album. Fans von smarter Pop-Poesie atmen auf, ein neuer Sherriff ist in der Stadt. Jetzt knallt?s wieder. ?Tut mir leid, wenn?s manchmal schlecht übersetzt ist / aber mein Herz ist des Deutschen nicht mächtig? (Laing, 2018) Als Laing Anfang 2013 mit ihrem Debüt-Album ?Paradies Naiv? inklusive der Single ?Morgens immer müde? nicht nur auf der Bildfläche, sondern auch in den Top Ten der Charts auftauchten, sah Pop mit deutschen Texten besser aus denn je. Das geschmeidig widerspenstige Kollektiv führte muttersprachliche Lyrics auf?s nächste Level. So gestaunt und getanzt wurde selten bei einem Erstlingswerk. Ein Jahr und ein bisschen später dann bereits das Nachfolgewerk, Laing ?Wechselt die Beleuchtung?. Alles klar, so konnte es weitergehen. Tat es aber nicht. Die Band der Produzentin und Songwriterin Nicola Rost brauchte eine Pause. Denn die Alternative wäre gewesen: Wie viele andere bloß noch Pop-Dienstleister ihrer selbst zu werden, Machen, Tun und Liefern. Für tatsächlich kreative Künstler kein guter Zustand. Give me a break, Musikindustrie! Irgendwie stellte sich in Laings Abwesenheit aber auch ein allgemeiner Kater ein. Aus der neuen Lust, auf Deutsch zu texten, war ein amtlicher Hype geworden. Die Songs wurden mehr ? und immer egaler. Wie sehr das ?Menschen Leben Tanzen Welt?-Gulasch alle Kanäle verstopft, merkt man aber erst, wenn Laings dritte Platte ?Fotogena? sie endlich wieder freispült. Man muss wirklich kein Sprach-Nerd sein, um die neuen Stücke zu genießen. Jedes Wortspiel triggert dich, man will es sich merken, am besten gleich notieren oder es unbedingt abends auf dem Mäuerchen den Anderen weitererzählen. Wenn Rost den notorischen Selfie-Flashmob unserer Zeit auf lauter kleine ?Fotogenas? und ?Fotogenos? runterbricht, erreicht Pop seine Meisterschaft: Er kann gleichsam verweisreich durch die Historie gleiten - bis hin zu Mozarts ?Zauberflöte?, und trotzdem ganz im Jetzt verwurzelt bleiben. Das Märchenhafte, das Glamouröse, das Irrwitzige mit dem Konkreten verknüpfen, hier liegt die große Stärke dieser Pop-Chansons. Der Trend dagegen, aus Pop eine Art horoskop-besoffenes Lebenshilfe-Blabla zu machen, kriegt hier endlich mal eine aufs Maul. Zeit wurde es. Ein Song wie beispielsweise ?Du bist dir nicht mehr sicher? erzählt in samtig gruseliger Beiläufigkeit, wie die ganz große Liebe nach einiger Zeit im Alltag und mitunter im Nichts aufgeht - ohne dass es einem so wirklich bewusst wurde. In diesen bittersüßen Zeilen steckt mehr Kraft und Erkennen als in den ganzen ?Du schaffst das? - und ?Glaub an dich?-Lyrics der jüngsten Zeit. Das von Nicola Rost produzierte ?Fotogena? untermauert dabei gerade auch musikalisch den Ausnahmestatus von Laing. Es ist vielschichtiger Pop von großer Klarheit. Smoothe Elemente in bestechender Eleganz wechseln sich mit tanzbaren Sounds ab. Mehr denn je besitzen letztere auch eine Anmutung von R?n?B. So wirkt dieses Album in all seiner verschmitzten, deutschen Romantik sehr international - ein Umstand, der seinen Peak in dem Stück ?Ich auf Whatsapp? findet. Angriffslust, Textvergnügen, Spielfreude ? all das findet sich auf dieser Platte versammelt. Doch dafür gebührt auch noch einem anderen Projekt Respekt... Denn fast zeitgleich zu ?Fotogena? kommt der Film ?Safari? (Ratpack Filmproduktion) in die Kinos. Regisseur Rudi Gaul engagiert Rost für den Soundtrack, sehr guter Move. Diese Aufgabe überwand nämlich die ausgeuferte Findungsphase von Laing nach ?Mit wechselnder Beleuchtung? - und bereitete so den Weg zu diesem neuen, eigenen Album. Laing mischen wieder mit, genau rechtzeitig. Für den mehrstimmigen Gesang sorgen neben Nicola Rost noch Johanna Marschall und Josefine Werner, ebenfalls zur festen Crew gehört die Tänzerin Marisa Akeny. Bühnenshow und Live-Bedingungen? Nur her damit! Denn wer diese Band kennt, weiß, welcher Schwerpunkt auf die Performance gelegt wird. Einfach seine Songs abspulen ist woanders, aber auf keinen Fall hier. Die Tour startet Januar 2019. Pop-Poesie auf Zucker ? und mit Pfefferspray in der Handtasche. Willkommen zurück!

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Stand: Jan 16, 2019
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Laing - Fotogena Tour 2019
€ 26.30 *
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Foto: Ben Wolf Wie wichtig jemand ist, merkt man oft erst, wenn er dann fehlt. In diesem Sinne: Viel zu lange nichts mehr von Laing gehört. Doch alles Warten hat ein Ende, die Berliner Band um Songschreiberin Nicola Rost veröffentlicht ihr drittes Album. Fans von smarter Pop-Poesie atmen auf, ein neuer Sherriff ist in der Stadt. Jetzt knallt?s wieder. ?Tut mir leid, wenn?s manchmal schlecht übersetzt ist / aber mein Herz ist des Deutschen nicht mächtig? (Laing, 2018) Als Laing Anfang 2013 mit ihrem Debüt-Album ?Paradies Naiv? inklusive der Single ?Morgens immer müde? nicht nur auf der Bildfläche, sondern auch in den Top Ten der Charts auftauchten, sah Pop mit deutschen Texten besser aus denn je. Das geschmeidig widerspenstige Kollektiv führte muttersprachliche Lyrics auf?s nächste Level. So gestaunt und getanzt wurde selten bei einem Erstlingswerk. Ein Jahr und ein bisschen später dann bereits das Nachfolgewerk, Laing ?Wechselt die Beleuchtung?. Alles klar, so konnte es weitergehen. Tat es aber nicht. Die Band der Produzentin und Songwriterin Nicola Rost brauchte eine Pause. Denn die Alternative wäre gewesen: Wie viele andere bloß noch Pop-Dienstleister ihrer selbst zu werden, Machen, Tun und Liefern. Für tatsächlich kreative Künstler kein guter Zustand. Give me a break, Musikindustrie! Irgendwie stellte sich in Laings Abwesenheit aber auch ein allgemeiner Kater ein. Aus der neuen Lust, auf Deutsch zu texten, war ein amtlicher Hype geworden. Die Songs wurden mehr ? und immer egaler. Wie sehr das ?Menschen Leben Tanzen Welt?-Gulasch alle Kanäle verstopft, merkt man aber erst, wenn Laings dritte Platte ?Fotogena? sie endlich wieder freispült. Man muss wirklich kein Sprach-Nerd sein, um die neuen Stücke zu genießen. Jedes Wortspiel triggert dich, man will es sich merken, am besten gleich notieren oder es unbedingt abends auf dem Mäuerchen den Anderen weitererzählen. Wenn Rost den notorischen Selfie-Flashmob unserer Zeit auf lauter kleine ?Fotogenas? und ?Fotogenos? runterbricht, erreicht Pop seine Meisterschaft: Er kann gleichsam verweisreich durch die Historie gleiten - bis hin zu Mozarts ?Zauberflöte?, und trotzdem ganz im Jetzt verwurzelt bleiben. Das Märchenhafte, das Glamouröse, das Irrwitzige mit dem Konkreten verknüpfen, hier liegt die große Stärke dieser Pop-Chansons. Der Trend dagegen, aus Pop eine Art horoskop-besoffenes Lebenshilfe-Blabla zu machen, kriegt hier endlich mal eine aufs Maul. Zeit wurde es. Ein Song wie beispielsweise ?Du bist dir nicht mehr sicher? erzählt in samtig gruseliger Beiläufigkeit, wie die ganz große Liebe nach einiger Zeit im Alltag und mitunter im Nichts aufgeht - ohne dass es einem so wirklich bewusst wurde. In diesen bittersüßen Zeilen steckt mehr Kraft und Erkennen als in den ganzen ?Du schaffst das? - und ?Glaub an dich?-Lyrics der jüngsten Zeit. Das von Nicola Rost produzierte ?Fotogena? untermauert dabei gerade auch musikalisch den Ausnahmestatus von Laing. Es ist vielschichtiger Pop von großer Klarheit. Smoothe Elemente in bestechender Eleganz wechseln sich mit tanzbaren Sounds ab. Mehr denn je besitzen letztere auch eine Anmutung von R?n?B. So wirkt dieses Album in all seiner verschmitzten, deutschen Romantik sehr international - ein Umstand, der seinen Peak in dem Stück ?Ich auf Whatsapp? findet. Angriffslust, Textvergnügen, Spielfreude ? all das findet sich auf dieser Platte versammelt. Doch dafür gebührt auch noch einem anderen Projekt Respekt... Denn fast zeitgleich zu ?Fotogena? kommt der Film ?Safari? (Ratpack Filmproduktion) in die Kinos. Regisseur Rudi Gaul engagiert Rost für den Soundtrack, sehr guter Move. Diese Aufgabe überwand nämlich die ausgeuferte Findungsphase von Laing nach ?Mit wechselnder Beleuchtung? - und bereitete so den Weg zu diesem neuen, eigenen Album. Laing mischen wieder mit, genau rechtzeitig. Für den mehrstimmigen Gesang sorgen neben Nicola Rost noch Johanna Marschall und Josefine Werner, ebenfalls zur festen Crew gehört die Tänzerin Marisa Akeny. Bühnenshow und Live-Bedingungen? Nur her damit! Denn wer diese Band kennt, weiß, welcher Schwerpunkt auf die Performance gelegt wird. Einfach seine Songs abspulen ist woanders, aber auf keinen Fall hier. Die Tour startet Januar 2019. Pop-Poesie auf Zucker ? und mit Pfefferspray in der Handtasche. Willkommen zurück!

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Stand: Jan 16, 2019
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Laing - Fotogena Tour 2019
€ 28.20 *
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Foto: Ben Wolf Wie wichtig jemand ist, merkt man oft erst, wenn er dann fehlt. In diesem Sinne: Viel zu lange nichts mehr von Laing gehört. Doch alles Warten hat ein Ende, die Berliner Band um Songschreiberin Nicola Rost veröffentlicht ihr drittes Album. Fans von smarter Pop-Poesie atmen auf, ein neuer Sherriff ist in der Stadt. Jetzt knallt?s wieder. ?Tut mir leid, wenn?s manchmal schlecht übersetzt ist / aber mein Herz ist des Deutschen nicht mächtig? (Laing, 2018) Als Laing Anfang 2013 mit ihrem Debüt-Album ?Paradies Naiv? inklusive der Single ?Morgens immer müde? nicht nur auf der Bildfläche, sondern auch in den Top Ten der Charts auftauchten, sah Pop mit deutschen Texten besser aus denn je. Das geschmeidig widerspenstige Kollektiv führte muttersprachliche Lyrics auf?s nächste Level. So gestaunt und getanzt wurde selten bei einem Erstlingswerk. Ein Jahr und ein bisschen später dann bereits das Nachfolgewerk, Laing ?Wechselt die Beleuchtung?. Alles klar, so konnte es weitergehen. Tat es aber nicht. Die Band der Produzentin und Songwriterin Nicola Rost brauchte eine Pause. Denn die Alternative wäre gewesen: Wie viele andere bloß noch Pop-Dienstleister ihrer selbst zu werden, Machen, Tun und Liefern. Für tatsächlich kreative Künstler kein guter Zustand. Give me a break, Musikindustrie! Irgendwie stellte sich in Laings Abwesenheit aber auch ein allgemeiner Kater ein. Aus der neuen Lust, auf Deutsch zu texten, war ein amtlicher Hype geworden. Die Songs wurden mehr ? und immer egaler. Wie sehr das ?Menschen Leben Tanzen Welt?-Gulasch alle Kanäle verstopft, merkt man aber erst, wenn Laings dritte Platte ?Fotogena? sie endlich wieder freispült. Man muss wirklich kein Sprach-Nerd sein, um die neuen Stücke zu genießen. Jedes Wortspiel triggert dich, man will es sich merken, am besten gleich notieren oder es unbedingt abends auf dem Mäuerchen den Anderen weitererzählen. Wenn Rost den notorischen Selfie-Flashmob unserer Zeit auf lauter kleine ?Fotogenas? und ?Fotogenos? runterbricht, erreicht Pop seine Meisterschaft: Er kann gleichsam verweisreich durch die Historie gleiten - bis hin zu Mozarts ?Zauberflöte?, und trotzdem ganz im Jetzt verwurzelt bleiben. Das Märchenhafte, das Glamouröse, das Irrwitzige mit dem Konkreten verknüpfen, hier liegt die große Stärke dieser Pop-Chansons. Der Trend dagegen, aus Pop eine Art horoskop-besoffenes Lebenshilfe-Blabla zu machen, kriegt hier endlich mal eine aufs Maul. Zeit wurde es. Ein Song wie beispielsweise ?Du bist dir nicht mehr sicher? erzählt in samtig gruseliger Beiläufigkeit, wie die ganz große Liebe nach einiger Zeit im Alltag und mitunter im Nichts aufgeht - ohne dass es einem so wirklich bewusst wurde. In diesen bittersüßen Zeilen steckt mehr Kraft und Erkennen als in den ganzen ?Du schaffst das? - und ?Glaub an dich?-Lyrics der jüngsten Zeit. Das von Nicola Rost produzierte ?Fotogena? untermauert dabei gerade auch musikalisch den Ausnahmestatus von Laing. Es ist vielschichtiger Pop von großer Klarheit. Smoothe Elemente in bestechender Eleganz wechseln sich mit tanzbaren Sounds ab. Mehr denn je besitzen letztere auch eine Anmutung von R?n?B. So wirkt dieses Album in all seiner verschmitzten, deutschen Romantik sehr international - ein Umstand, der seinen Peak in dem Stück ?Ich auf Whatsapp? findet. Angriffslust, Textvergnügen, Spielfreude ? all das findet sich auf dieser Platte versammelt. Doch dafür gebührt auch noch einem anderen Projekt Respekt... Denn fast zeitgleich zu ?Fotogena? kommt der Film ?Safari? (Ratpack Filmproduktion) in die Kinos. Regisseur Rudi Gaul engagiert Rost für den Soundtrack, sehr guter Move. Diese Aufgabe überwand nämlich die ausgeuferte Findungsphase von Laing nach ?Mit wechselnder Beleuchtung? - und bereitete so den Weg zu diesem neuen, eigenen Album. Laing mischen wieder mit, genau rechtzeitig. Für den mehrstimmigen Gesang sorgen neben Nicola Rost noch Johanna Marschall und Josefine Werner, ebenfalls zur festen Crew gehört die Tänzerin Marisa Akeny. Bühnenshow und Live-Bedingungen? Nur her damit! Denn wer diese Band kennt, weiß, welcher Schwerpunkt auf die Performance gelegt wird. Einfach seine Songs abspulen ist woanders, aber auf keinen Fall hier. Die Tour startet Januar 2019. Pop-Poesie auf Zucker ? und mit Pfefferspray in der Handtasche. Willkommen zurück!

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Stand: Jan 13, 2019
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Laing - Fotogena Tour 2019
€ 28.20 *
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Foto: Ben Wolf Wie wichtig jemand ist, merkt man oft erst, wenn er dann fehlt. In diesem Sinne: Viel zu lange nichts mehr von Laing gehört. Doch alles Warten hat ein Ende, die Berliner Band um Songschreiberin Nicola Rost veröffentlicht ihr drittes Album. Fans von smarter Pop-Poesie atmen auf, ein neuer Sherriff ist in der Stadt. Jetzt knallt?s wieder. ?Tut mir leid, wenn?s manchmal schlecht übersetzt ist / aber mein Herz ist des Deutschen nicht mächtig? (Laing, 2018) Als Laing Anfang 2013 mit ihrem Debüt-Album ?Paradies Naiv? inklusive der Single ?Morgens immer müde? nicht nur auf der Bildfläche, sondern auch in den Top Ten der Charts auftauchten, sah Pop mit deutschen Texten besser aus denn je. Das geschmeidig widerspenstige Kollektiv führte muttersprachliche Lyrics auf?s nächste Level. So gestaunt und getanzt wurde selten bei einem Erstlingswerk. Ein Jahr und ein bisschen später dann bereits das Nachfolgewerk, Laing ?Wechselt die Beleuchtung?. Alles klar, so konnte es weitergehen. Tat es aber nicht. Die Band der Produzentin und Songwriterin Nicola Rost brauchte eine Pause. Denn die Alternative wäre gewesen: Wie viele andere bloß noch Pop-Dienstleister ihrer selbst zu werden, Machen, Tun und Liefern. Für tatsächlich kreative Künstler kein guter Zustand. Give me a break, Musikindustrie! Irgendwie stellte sich in Laings Abwesenheit aber auch ein allgemeiner Kater ein. Aus der neuen Lust, auf Deutsch zu texten, war ein amtlicher Hype geworden. Die Songs wurden mehr ? und immer egaler. Wie sehr das ?Menschen Leben Tanzen Welt?-Gulasch alle Kanäle verstopft, merkt man aber erst, wenn Laings dritte Platte ?Fotogena? sie endlich wieder freispült. Man muss wirklich kein Sprach-Nerd sein, um die neuen Stücke zu genießen. Jedes Wortspiel triggert dich, man will es sich merken, am besten gleich notieren oder es unbedingt abends auf dem Mäuerchen den Anderen weitererzählen. Wenn Rost den notorischen Selfie-Flashmob unserer Zeit auf lauter kleine ?Fotogenas? und ?Fotogenos? runterbricht, erreicht Pop seine Meisterschaft: Er kann gleichsam verweisreich durch die Historie gleiten - bis hin zu Mozarts ?Zauberflöte?, und trotzdem ganz im Jetzt verwurzelt bleiben. Das Märchenhafte, das Glamouröse, das Irrwitzige mit dem Konkreten verknüpfen, hier liegt die große Stärke dieser Pop-Chansons. Der Trend dagegen, aus Pop eine Art horoskop-besoffenes Lebenshilfe-Blabla zu machen, kriegt hier endlich mal eine aufs Maul. Zeit wurde es. Ein Song wie beispielsweise ?Du bist dir nicht mehr sicher? erzählt in samtig gruseliger Beiläufigkeit, wie die ganz große Liebe nach einiger Zeit im Alltag und mitunter im Nichts aufgeht - ohne dass es einem so wirklich bewusst wurde. In diesen bittersüßen Zeilen steckt mehr Kraft und Erkennen als in den ganzen ?Du schaffst das? - und ?Glaub an dich?-Lyrics der jüngsten Zeit. Das von Nicola Rost produzierte ?Fotogena? untermauert dabei gerade auch musikalisch den Ausnahmestatus von Laing. Es ist vielschichtiger Pop von großer Klarheit. Smoothe Elemente in bestechender Eleganz wechseln sich mit tanzbaren Sounds ab. Mehr denn je besitzen letztere auch eine Anmutung von R?n?B. So wirkt dieses Album in all seiner verschmitzten, deutschen Romantik sehr international - ein Umstand, der seinen Peak in dem Stück ?Ich auf Whatsapp? findet. Angriffslust, Textvergnügen, Spielfreude ? all das findet sich auf dieser Platte versammelt. Doch dafür gebührt auch noch einem anderen Projekt Respekt... Denn fast zeitgleich zu ?Fotogena? kommt der Film ?Safari? (Ratpack Filmproduktion) in die Kinos. Regisseur Rudi Gaul engagiert Rost für den Soundtrack, sehr guter Move. Diese Aufgabe überwand nämlich die ausgeuferte Findungsphase von Laing nach ?Mit wechselnder Beleuchtung? - und bereitete so den Weg zu diesem neuen, eigenen Album. Laing mischen wieder mit, genau rechtzeitig. Für den mehrstimmigen Gesang sorgen neben Nicola Rost noch Johanna Marschall und Josefine Werner, ebenfalls zur festen Crew gehört die Tänzerin Marisa Akeny. Bühnenshow und Live-Bedingungen? Nur her damit! Denn wer diese Band kennt, weiß, welcher Schwerpunkt auf die Performance gelegt wird. Einfach seine Songs abspulen ist woanders, aber auf keinen Fall hier. Die Tour startet Januar 2019. Pop-Poesie auf Zucker ? und mit Pfefferspray in der Handtasche. Willkommen zurück!

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Stand: Dec 20, 2018
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Laing - Fotogena Tour 2019
€ 26.30 *
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Foto: Ben Wolf Wie wichtig jemand ist, merkt man oft erst, wenn er dann fehlt. In diesem Sinne: Viel zu lange nichts mehr von Laing gehört. Doch alles Warten hat ein Ende, die Berliner Band um Songschreiberin Nicola Rost veröffentlicht ihr drittes Album. Fans von smarter Pop-Poesie atmen auf, ein neuer Sherriff ist in der Stadt. Jetzt knallt?s wieder. ?Tut mir leid, wenn?s manchmal schlecht übersetzt ist / aber mein Herz ist des Deutschen nicht mächtig? (Laing, 2018) Als Laing Anfang 2013 mit ihrem Debüt-Album ?Paradies Naiv? inklusive der Single ?Morgens immer müde? nicht nur auf der Bildfläche, sondern auch in den Top Ten der Charts auftauchten, sah Pop mit deutschen Texten besser aus denn je. Das geschmeidig widerspenstige Kollektiv führte muttersprachliche Lyrics auf?s nächste Level. So gestaunt und getanzt wurde selten bei einem Erstlingswerk. Ein Jahr und ein bisschen später dann bereits das Nachfolgewerk, Laing ?Wechselt die Beleuchtung?. Alles klar, so konnte es weitergehen. Tat es aber nicht. Die Band der Produzentin und Songwriterin Nicola Rost brauchte eine Pause. Denn die Alternative wäre gewesen: Wie viele andere bloß noch Pop-Dienstleister ihrer selbst zu werden, Machen, Tun und Liefern. Für tatsächlich kreative Künstler kein guter Zustand. Give me a break, Musikindustrie! Irgendwie stellte sich in Laings Abwesenheit aber auch ein allgemeiner Kater ein. Aus der neuen Lust, auf Deutsch zu texten, war ein amtlicher Hype geworden. Die Songs wurden mehr ? und immer egaler. Wie sehr das ?Menschen Leben Tanzen Welt?-Gulasch alle Kanäle verstopft, merkt man aber erst, wenn Laings dritte Platte ?Fotogena? sie endlich wieder freispült. Man muss wirklich kein Sprach-Nerd sein, um die neuen Stücke zu genießen. Jedes Wortspiel triggert dich, man will es sich merken, am besten gleich notieren oder es unbedingt abends auf dem Mäuerchen den Anderen weitererzählen. Wenn Rost den notorischen Selfie-Flashmob unserer Zeit auf lauter kleine ?Fotogenas? und ?Fotogenos? runterbricht, erreicht Pop seine Meisterschaft: Er kann gleichsam verweisreich durch die Historie gleiten - bis hin zu Mozarts ?Zauberflöte?, und trotzdem ganz im Jetzt verwurzelt bleiben. Das Märchenhafte, das Glamouröse, das Irrwitzige mit dem Konkreten verknüpfen, hier liegt die große Stärke dieser Pop-Chansons. Der Trend dagegen, aus Pop eine Art horoskop-besoffenes Lebenshilfe-Blabla zu machen, kriegt hier endlich mal eine aufs Maul. Zeit wurde es. Ein Song wie beispielsweise ?Du bist dir nicht mehr sicher? erzählt in samtig gruseliger Beiläufigkeit, wie die ganz große Liebe nach einiger Zeit im Alltag und mitunter im Nichts aufgeht - ohne dass es einem so wirklich bewusst wurde. In diesen bittersüßen Zeilen steckt mehr Kraft und Erkennen als in den ganzen ?Du schaffst das? - und ?Glaub an dich?-Lyrics der jüngsten Zeit. Das von Nicola Rost produzierte ?Fotogena? untermauert dabei gerade auch musikalisch den Ausnahmestatus von Laing. Es ist vielschichtiger Pop von großer Klarheit. Smoothe Elemente in bestechender Eleganz wechseln sich mit tanzbaren Sounds ab. Mehr denn je besitzen letztere auch eine Anmutung von R?n?B. So wirkt dieses Album in all seiner verschmitzten, deutschen Romantik sehr international - ein Umstand, der seinen Peak in dem Stück ?Ich auf Whatsapp? findet. Angriffslust, Textvergnügen, Spielfreude ? all das findet sich auf dieser Platte versammelt. Doch dafür gebührt auch noch einem anderen Projekt Respekt... Denn fast zeitgleich zu ?Fotogena? kommt der Film ?Safari? (Ratpack Filmproduktion) in die Kinos. Regisseur Rudi Gaul engagiert Rost für den Soundtrack, sehr guter Move. Diese Aufgabe überwand nämlich die ausgeuferte Findungsphase von Laing nach ?Mit wechselnder Beleuchtung? - und bereitete so den Weg zu diesem neuen, eigenen Album. Laing mischen wieder mit, genau rechtzeitig. Für den mehrstimmigen Gesang sorgen neben Nicola Rost noch Johanna Marschall und Josefine Werner, ebenfalls zur festen Crew gehört die Tänzerin Marisa Akeny. Bühnenshow und Live-Bedingungen? Nur her damit! Denn wer diese Band kennt, weiß, welcher Schwerpunkt auf die Performance gelegt wird. Einfach seine Songs abspulen ist woanders, aber auf keinen Fall hier. Die Tour startet Januar 2019. Pop-Poesie auf Zucker ? und mit Pfefferspray in der Handtasche. Willkommen zurück!

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Stand: Dec 18, 2018
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Foto: Ben Wolf Wie wichtig jemand ist, merkt man oft erst, wenn er dann fehlt. In diesem Sinne: Viel zu lange nichts mehr von Laing gehört. Doch alles Warten hat ein Ende, die Berliner Band um Songschreiberin Nicola Rost veröffentlicht ihr drittes Album. Fans von smarter Pop-Poesie atmen auf, ein neuer Sherriff ist in der Stadt. Jetzt knallt?s wieder. ?Tut mir leid, wenn?s manchmal schlecht übersetzt ist / aber mein Herz ist des Deutschen nicht mächtig? (Laing, 2018) Als Laing Anfang 2013 mit ihrem Debüt-Album ?Paradies Naiv? inklusive der Single ?Morgens immer müde? nicht nur auf der Bildfläche, sondern auch in den Top Ten der Charts auftauchten, sah Pop mit deutschen Texten besser aus denn je. Das geschmeidig widerspenstige Kollektiv führte muttersprachliche Lyrics auf?s nächste Level. So gestaunt und getanzt wurde selten bei einem Erstlingswerk. Ein Jahr und ein bisschen später dann bereits das Nachfolgewerk, Laing ?Wechselt die Beleuchtung?. Alles klar, so konnte es weitergehen. Tat es aber nicht. Die Band der Produzentin und Songwriterin Nicola Rost brauchte eine Pause. Denn die Alternative wäre gewesen: Wie viele andere bloß noch Pop-Dienstleister ihrer selbst zu werden, Machen, Tun und Liefern. Für tatsächlich kreative Künstler kein guter Zustand. Give me a break, Musikindustrie! Irgendwie stellte sich in Laings Abwesenheit aber auch ein allgemeiner Kater ein. Aus der neuen Lust, auf Deutsch zu texten, war ein amtlicher Hype geworden. Die Songs wurden mehr ? und immer egaler. Wie sehr das ?Menschen Leben Tanzen Welt?-Gulasch alle Kanäle verstopft, merkt man aber erst, wenn Laings dritte Platte ?Fotogena? sie endlich wieder freispült. Man muss wirklich kein Sprach-Nerd sein, um die neuen Stücke zu genießen. Jedes Wortspiel triggert dich, man will es sich merken, am besten gleich notieren oder es unbedingt abends auf dem Mäuerchen den Anderen weitererzählen. Wenn Rost den notorischen Selfie-Flashmob unserer Zeit auf lauter kleine ?Fotogenas? und ?Fotogenos? runterbricht, erreicht Pop seine Meisterschaft: Er kann gleichsam verweisreich durch die Historie gleiten - bis hin zu Mozarts ?Zauberflöte?, und trotzdem ganz im Jetzt verwurzelt bleiben. Das Märchenhafte, das Glamouröse, das Irrwitzige mit dem Konkreten verknüpfen, hier liegt die große Stärke dieser Pop-Chansons. Der Trend dagegen, aus Pop eine Art horoskop-besoffenes Lebenshilfe-Blabla zu machen, kriegt hier endlich mal eine aufs Maul. Zeit wurde es. Ein Song wie beispielsweise ?Du bist dir nicht mehr sicher? erzählt in samtig gruseliger Beiläufigkeit, wie die ganz große Liebe nach einiger Zeit im Alltag und mitunter im Nichts aufgeht - ohne dass es einem so wirklich bewusst wurde. In diesen bittersüßen Zeilen steckt mehr Kraft und Erkennen als in den ganzen ?Du schaffst das? - und ?Glaub an dich?-Lyrics der jüngsten Zeit. Das von Nicola Rost produzierte ?Fotogena? untermauert dabei gerade auch musikalisch den Ausnahmestatus von Laing. Es ist vielschichtiger Pop von großer Klarheit. Smoothe Elemente in bestechender Eleganz wechseln sich mit tanzbaren Sounds ab. Mehr denn je besitzen letztere auch eine Anmutung von R?n?B. So wirkt dieses Album in all seiner verschmitzten, deutschen Romantik sehr international - ein Umstand, der seinen Peak in dem Stück ?Ich auf Whatsapp? findet. Angriffslust, Textvergnügen, Spielfreude ? all das findet sich auf dieser Platte versammelt. Doch dafür gebührt auch noch einem anderen Projekt Respekt... Denn fast zeitgleich zu ?Fotogena? kommt der Film ?Safari? (Ratpack Filmproduktion) in die Kinos. Regisseur Rudi Gaul engagiert Rost für den Soundtrack, sehr guter Move. Diese Aufgabe überwand nämlich die ausgeuferte Findungsphase von Laing nach ?Mit wechselnder Beleuchtung? - und bereitete so den Weg zu diesem neuen, eigenen Album. Laing mischen wieder mit, genau rechtzeitig. Für den mehrstimmigen Gesang sorgen neben Nicola Rost noch Johanna Marschall und Josefine Werner, ebenfalls zur festen Crew gehört die Tänzerin Marisa Akeny. Bühnenshow und Live-Bedingungen? Nur her damit! Denn wer diese Band kennt, weiß, welcher Schwerpunkt auf die Performance gelegt wird. Einfach seine Songs abspulen ist woanders, aber auf keinen Fall hier. Die Tour startet Januar 2019. Pop-Poesie auf Zucker ? und mit Pfefferspray in der Handtasche. Willkommen zurück!

Anbieter: konzertkasse.de
Stand: Dec 18, 2018
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Laing - Fotogena Tour 2019
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Foto: Ben Wolf Wie wichtig jemand ist, merkt man oft erst, wenn er dann fehlt. In diesem Sinne: Viel zu lange nichts mehr von Laing gehört. Doch alles Warten hat ein Ende, die Berliner Band um Songschreiberin Nicola Rost veröffentlicht ihr drittes Album. Fans von smarter Pop-Poesie atmen auf, ein neuer Sherriff ist in der Stadt. Jetzt knallt?s wieder. ?Tut mir leid, wenn?s manchmal schlecht übersetzt ist / aber mein Herz ist des Deutschen nicht mächtig? (Laing, 2018) Als Laing Anfang 2013 mit ihrem Debüt-Album ?Paradies Naiv? inklusive der Single ?Morgens immer müde? nicht nur auf der Bildfläche, sondern auch in den Top Ten der Charts auftauchten, sah Pop mit deutschen Texten besser aus denn je. Das geschmeidig widerspenstige Kollektiv führte muttersprachliche Lyrics auf?s nächste Level. So gestaunt und getanzt wurde selten bei einem Erstlingswerk. Ein Jahr und ein bisschen später dann bereits das Nachfolgewerk, Laing ?Wechselt die Beleuchtung?. Alles klar, so konnte es weitergehen. Tat es aber nicht. Die Band der Produzentin und Songwriterin Nicola Rost brauchte eine Pause. Denn die Alternative wäre gewesen: Wie viele andere bloß noch Pop-Dienstleister ihrer selbst zu werden, Machen, Tun und Liefern. Für tatsächlich kreative Künstler kein guter Zustand. Give me a break, Musikindustrie! Irgendwie stellte sich in Laings Abwesenheit aber auch ein allgemeiner Kater ein. Aus der neuen Lust, auf Deutsch zu texten, war ein amtlicher Hype geworden. Die Songs wurden mehr ? und immer egaler. Wie sehr das ?Menschen Leben Tanzen Welt?-Gulasch alle Kanäle verstopft, merkt man aber erst, wenn Laings dritte Platte ?Fotogena? sie endlich wieder freispült. Man muss wirklich kein Sprach-Nerd sein, um die neuen Stücke zu genießen. Jedes Wortspiel triggert dich, man will es sich merken, am besten gleich notieren oder es unbedingt abends auf dem Mäuerchen den Anderen weitererzählen. Wenn Rost den notorischen Selfie-Flashmob unserer Zeit auf lauter kleine ?Fotogenas? und ?Fotogenos? runterbricht, erreicht Pop seine Meisterschaft: Er kann gleichsam verweisreich durch die Historie gleiten - bis hin zu Mozarts ?Zauberflöte?, und trotzdem ganz im Jetzt verwurzelt bleiben. Das Märchenhafte, das Glamouröse, das Irrwitzige mit dem Konkreten verknüpfen, hier liegt die große Stärke dieser Pop-Chansons. Der Trend dagegen, aus Pop eine Art horoskop-besoffenes Lebenshilfe-Blabla zu machen, kriegt hier endlich mal eine aufs Maul. Zeit wurde es. Ein Song wie beispielsweise ?Du bist dir nicht mehr sicher? erzählt in samtig gruseliger Beiläufigkeit, wie die ganz große Liebe nach einiger Zeit im Alltag und mitunter im Nichts aufgeht - ohne dass es einem so wirklich bewusst wurde. In diesen bittersüßen Zeilen steckt mehr Kraft und Erkennen als in den ganzen ?Du schaffst das? - und ?Glaub an dich?-Lyrics der jüngsten Zeit. Das von Nicola Rost produzierte ?Fotogena? untermauert dabei gerade auch musikalisch den Ausnahmestatus von Laing. Es ist vielschichtiger Pop von großer Klarheit. Smoothe Elemente in bestechender Eleganz wechseln sich mit tanzbaren Sounds ab. Mehr denn je besitzen letztere auch eine Anmutung von R?n?B. So wirkt dieses Album in all seiner verschmitzten, deutschen Romantik sehr international - ein Umstand, der seinen Peak in dem Stück ?Ich auf Whatsapp? findet. Angriffslust, Textvergnügen, Spielfreude ? all das findet sich auf dieser Platte versammelt. Doch dafür gebührt auch noch einem anderen Projekt Respekt... Denn fast zeitgleich zu ?Fotogena? kommt der Film ?Safari? (Ratpack Filmproduktion) in die Kinos. Regisseur Rudi Gaul engagiert Rost für den Soundtrack, sehr guter Move. Diese Aufgabe überwand nämlich die ausgeuferte Findungsphase von Laing nach ?Mit wechselnder Beleuchtung? - und bereitete so den Weg zu diesem neuen, eigenen Album. Laing mischen wieder mit, genau rechtzeitig. Für den mehrstimmigen Gesang sorgen neben Nicola Rost noch Johanna Marschall und Josefine Werner, ebenfalls zur festen Crew gehört die Tänzerin Marisa Akeny. Bühnenshow und Live-Bedingungen? Nur her damit! Denn wer diese Band kennt, weiß, welcher Schwerpunkt auf die Performance gelegt wird. Einfach seine Songs abspulen ist woanders, aber auf keinen Fall hier. Die Tour startet Januar 2019. Pop-Poesie auf Zucker ? und mit Pfefferspray in der Handtasche. Willkommen zurück!

Anbieter: konzertkasse.de
Stand: Dec 18, 2018
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